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3,2 (1828)
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Destillation des Branntweins.

t i o n, welche znm Endzweck hat, gleich zum erstenmaleinen weniger wasserhaltigen Alkohol oder Spiritus zu be-kommen, gründet sich auf zwei Umstände, nämlich 1) denAlkoholgehalt in der Maische zu concentriren, und 2) erstbei einer höheren Temperatur, so viel als möglich ist, vonden Dämpfen zu condensiren, und darauf den dampfförmigbleibenden Theil in eine gewöhnliche, mit kaltem Wasserumgebene Kühlgerälhschaft zu leiten und darin zu flüssi-gem Spiritus zu condensiren. Die Geräthschaft, die nachmeiner Meinung am vollkommensten diesem Endzweckentspricht, ist die von Pistorius erfundene, oder dersogenannte Pistoriussche Apparat, der nun auch bei unsin Schweden in Gebrauch gekommen ist. Er besteht ei-gentlich aus zwei Blasen, einem Maischwärmer und zweiKühlanstalten. Eine von diesen Blasen steht über derFeuerstätte. Die Dämpfe werden daraus in die zweitegeleitet, welche durch die Condensirung der Dämpfe baldheifs wird, wodurch sich der Alkoholgehalt beider in die-ser ansammelt, die dann eine weit alkoholreichere Flüs-sigkeit enthält; bei der Temperatur, die durch die Con-densirung der Dämpfe darin entsteht, giebt diese Flüssig-keit Alkohol und Wasser in Dampfgestalt ab, aber er-steren in einem weit gröfseren Verhältnis gegen das Was-ser, als es bei der ersten Blase möglich war. Dais allerAlkohol aus der über dem Feuer stehenden Blase ausge-trieben ist, erkennt man daran, dafs man eine Ableitungs-rohre öffnet, welche die Dämpfe in einen kleinen nebender Blase stehenden Kühlapparat leitet, und prüft, ob dieabfliefsende Flüssigkeit dasselbe spec. Gewicht wie destil-lirtes Wasser hat; man läfst dann das Viehgetränk her-aus und füllt die Blase mit der Flüssigkeit der zweiten,worauf die leere Blase mit neuer Maische gefüllt wird,die zuvor in einem dritten Gefäfse, dem Maischwärmer,durch die Dämpfe der zweiLen Blase, die das Gefäfs durch-strömen, ohne unmittelbar mit der darin enthaltenen Flüs-sigkeit in Berührung zu kommen, erwärmt worden ist.Da alle diese Flüssigkeiten schon zuvor nahe bis zu derTemperatur gekommen sind, welche sie bei der Destilla-