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Talg- und wachsartige Stoffe.
wandelt. Von Chlor wird es nicht verändert. Mit Blei-oxyd verbindet es sich zu einem dunkelbraunen unauflösli-chen Körper, wenn man die Auflösung des Harzes inAmmoniak mit Bleizucker vermischt. Diese Verbindungenthält 46,65 Proc. Bleioxyd. — Bei der Verbrennungdieses harzartigen Körpers mit Kupferoxyd erhielt Buff1 Vol. Stickgas und 11 Vol. Kohlensäuregas, und nachdieser Analyse fand er ihn zusannnengesetzt aus: Kohlen-stoff 56,2S1, Stickstoff 13,208, Wasserstoff 2,101 undSauerstoff 28,410.
Bei Bereitung des bitteren Stoffes aus dem Fernam-bnkextrakt (p. 922.) erhält man ein ähnliches Harz; das-selbe ist aber mehr in Wasser löslich und fällt die Leini-auflösung.
Außerdem erhält man, durch Einwirkung der Salpe-tersäure, ähnliche harzartige Stoffe bei vielen Gelegenhei-ten, z. B. von flüchtigen Oelen, von Harzen der Gummi-harze, von verschiedenen Extrakten.
d) Talg- und wachsartige Stoffe. Wenn Korkmit Salpetersäure behandelt wird, so scheidet sich, wieich schon oben erwähnte, bei Behandlung der inspis-sirten Säure mit kochendheifsem Wasser, eine fette Sub-stanz ab, die dem Wachs gleicht. Sie hat wenig Ge-schmack, ist in Wasser unlöslich, wird aber von kochen-dem Alkohol aufgenommen, woraus sie sich beim Erkal-ten farblos und mit den gewöhnlichen äufseren Eigen-schaften des Wachses, wie gleicher Schmelzbarkeit, glei-chem Geruch auf glühenden Kohlen u. s. w., absetzt. Ausder erkalteten und filtrirten Auflösung schlägt darauf Was-ser ein strohgelbes Harz nieder, welches auf Lackmussauer reagirt und in der Luft einen Stich in’s Rothe be-kommt. Bei der Destillation desselben geht ein festes Fettund eine saure Flüssigkeit über, die Bieizucker fällt.
Werden Pflanzenleim und Pflanzen ei weifs mit Salpeter-säure behandelt, so wird aus ihnen, gleich wie von Fleischund Eiweifs, ein gelbes, talgartiges, auf der Flüssigkeitschwimmendes Fett gebildet. Es ist noch nicht näher un-tersucht worden.