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Lorbeeren.
lieh in den noch grünen, ausgewachsenen, und auch inden eben reif werdenden Beeren. In den ganz reifenhat es schon angefangen verharzt zu werden, und in denschwarzen ist es gänzlich in Harz umgewandelt. DerZucker dagegen findet sich in der gröfsten Menge in dendunkelblauen Beeren, und ist in den schwarzen, schontrocken gewordenen, gröfstentheils wieder zerstört. Esgeht daraus hervor, dals die zu verschiedenen Endzweckeneingesammeiten Beeren auch eine ungleiche Reife habenmüssen. Die Wachholderbeeren sind von Trommsdorffuntersucht. Er fand in den eben reifen: flüchtiges Oel(pag. 482.), dessen spec. Gewicht nach ihm 0,S53 ist, 1,0,W r achs, sehr spröde, in kochendem Aether und Alkoholleichtlöslich, und auch in kaustischem Kali löslich, 4,0,Harz, von schmutzig-grüner Farbe, an dünnen Kantendurchscheinend, ohne Geschmack und Geruch, leicht zupulvern, 10,0, Zucker von eigener Beschaffenheit, der,wiewohl schwierig und dann gewöhnlich in Körnern kry-slallisirt, die in der Luft feucht werden und nicht farb-los zu erhalten sind, sondern honiggelbe Farbe haben; erschmeckt weniger süfs und süfst weniger als Traubenzuk-ker, ist in kochendem Alkohol löslich, woraus er beimErkalten gröfstentheils niederfällt, ist in Aether unlöslich,geht vermin eist Hefe leicht in Weingährung über, undist in dem sogenannten Wachholdersyrup mit einem eige-nen Extraktivstoff von scharfem und etwas gewürzhaf-tem Geschmack, und mit essigsaurem Kali gemengt, 33,8;Gummi, nebst einigen in Alkohol unlöslichen l’lianzen-salzen, 7,0, unlösliche Pflanzenfaser 35,0 (Ueberschufs 3,7).— Will man aus den Wachholderbeeren den Syrup aus-ziehen, so mufs diefs mit den schwach zerstofsenen Bee-ren, entweder durch kalte Maceration oder durch Infu-sion mit warmem Wasser, aber nicht im Kochen gesche-hen, weil dabei die Behälter vom flüchtigen Oel leichtzersprengt werden und der Syrup den Geschmack desOels bekommt.
Laurus nobilis. Die Lorbeeren sind von Bo-nastre analysirt, der in 100 Th. geschälter Beeren fand: