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Gummigutt.
es sich nicht auf, aber leicht in starkem oder wasserfreiemAlkohol und in Aether, so wie auch in Mandelöl. InTerpenlhinöl löst es sich, selbst mit Hülfe von Wärme,nur unbedeutend auf. Von concentrirter Schwefelsäurewird es leicht aufgelöst, und von warmer Salpetersäurewird es zerstört, unter Verbreitung des Geruchs nach Essig-säure, unter Bildung von Oxalsäure und mit Hinterlassungeiner gelben, bitteren, spröden Substanz, die nicht schmilzt,sondern sich in der Hitze unter Aufblähen und mit einemeigenen Geruch zersetzt. Mit einer Auflösung von Kali-hydrat digerirt, verbindet es sich mit Kali, aber die Ver-bindung scheidet sich von der alkalischen Flüssigkeit abund löst sich nur in reinem Wasser auf.
Das Galbanum wird als inneres Heilmittel ange-wendet.
Gummigutt, wird von mehreren Pflanzen, wieStalagmitis cambogioides, Cambogia Gutta , Hypericumbacciferum und cayanense, gewonnen. Wir erhalten esin gi'ofsen, rothgelben Massen; es hat einen glänzendenBruch, ist leicht zu Pulver zu reiben, ist geruchlos undschmeckt erst nach einer Weile scharf. Von Wasser wirdes zu einer gelben Milch, von Alkohol aber zu einer kla-ren, rothen Flüssigkeit aufgelöst. In Wasser aufgelöstesAlkali nimmt dasselbe mit tief rother Farbe auf. DasGummigutt besteht, nach Braconnot, aus 80 Th. gel-bem Harz, 19 Th. Gummi und 0,5 Th. fremder Einmen-gungen. John fand darin 89 Th. Harz und 10 i Th.
Gummi. Das Harz wird durch Alkohol nicht vollstän-dig vom Gummi getrennt. Man mufs es deshalb mitAether ausziehen, wovon es mit gelber F’arbe aufgelöstwird. So wie es nach Verdunstung des Aethers zurückbleibt, ist es hyacinthroLh und durchscheinend, und giebtein gelbes Pulver. Es hat weder Geschmack noch Geruch,fliefst schwer beim Schmelzen, und ist idioelektrisch.Mit Alkohol ausgezogen, bildet es noch, in Folge desnoch übrigen Guunnigelialtes, mit Wasser eine gelbe Milch,und die, obgleich rothe, Auflösung des Harzes in Alkoholbildet mit Wasser eine gelbe Milch, aus der sich nichts