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3,2 (1828)
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Anlhiar.

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das eine unaufgelöst bleibt. Auch von fetten und flüch-tigen Oelen wird es aufgelöst. Bei höherer Temperaturzersetzt es sich unter Aufblähen und Verbreitung eineseigenen Geruchs. Von Schwefelsäure wird es leicht auf-gelöst und daraus durch Wasser niedergeschlagen. VonSalpetersäure wird es in bittere Substanz verwandelt. Vonkaustischen Alkalien wird es zu einer unklaren, sehr bit-ter schmeckenden Flüssigkeit aufgelöst. Das Gummi löstsich, nach der Behandlung mit Alkohol, in Wasser auf.Nach dem Abdampfen ist es rothgelb, durchsichtig, spi'ödeund von schwach bitterem Geschmack. Salpetersäure er-zeugt damit Schleimsäure, nebst Aepfelsäure und Oxal-säure, Von Bleiessig wird es vollständig gefällt, nichtaber von neutralem essigsauren oder salpetersaurem Blei-oxyd und nicht von Kalkwasser. Von salpetersauremQuecksilber wird es getrübt. Die von Br aco nnot pflan-zenleimartig genannte Substanz ist in Alkohol auflöslich,und ist also kein Pflanzenleim. Sie ist auch in Wasserunauflöslich, und ist nach dem Trocknen schwarz.

Das Ammoniakgummi wird häufig als inneres undäufseres Arzeneimittel gebraucht.

Anthiar, von Aathiaris toxicaria, einem grofsen,auf Borneo, Sumatra und Java wachsenden Baume. F,sbildet eine rothbraune Masse, von der Consistenz vonWachs. Es schmeckt äufserst bitter und hintennach scharf,und bewirkt auf der Zunge und im Gaumen ein Gefühlvon Betäubung. Wasser löst einen Theil davon zu einerbräunlichen Emulsion auf. Alkohol nimmt mehr, als Was-ser, davon auf, Aether aber zieht wenig aus. Bei dertrocknen Destillation schmilzt es, bläht sich auf und lie-fert unter den Destillationsproducten Ammoniak. DieseSubstanz ist von Pelletier und Caventou untersuchtworden. Nach ihnen scheidet sich beim Kochen desseDben mit Wasser ein Harz ab, das schmilzt und oben aufschwimmt. Dieses Harz hat seine Eigenthümlichkeiten.Es ist in Wasser ganz unauflöslich, bekommt aber, darinerwännt, eine Elasticität, die zwischen80° und 90°gröfser als die von Cautsclmck ist, und sich nach dem