308 Tabelle über spec. Gew. u. Yol. d. YVass.
wie alle tropfbare Flüssigkeiten, den Wärmestoff sehrlangsam leitet. Der Grund der Seen behält daher dieTemperatur von -j-4°,l, und das Wasser, welches ausihnen ausfliefst, ist stets 3 bis 4° über den Eispunkt er-wärmt, behält auch diese Temperatur auf dem Bodender Flüsse, so dafs selbst in unseren kältesten WinternStröme und grofse Bäche selten bis zum Boden aus-frieren.
Im Meere hingegen, wo das Wasser sehr viel Salzaufgelöst enthält, tritt, nach Marcets Versuchen, dieseAbweichung nicht ein. Das salzige Meerwasser ist bei-j-4°, t nicht am dichtesten, und hat keinen entsprechen-den dichteren Punkt, sondern es zieht sich beständig zu-sammen, bis es gefriert, und auch dann erstarrt nur dasWasser, das Salz aber bildet mit dem ungefrorenen Was-ser eine um so mehr concentrirte und schwerere Flüssig-keit; daher auch auf dem Meere nur die Oberfläche desWassers zu Eise gefrieren kann.
Hällström hat folgende Tabellen über die Volum-Veränderungen des Wassers nach verschiedenen Wärme-graden, bei den gewöhnlichen Temperaturen der Luft,gegeben, wobei er, durch Anwendung des Probabilitäls-Calculs, bestimmte, dafs die Unsicherheiten in den ange-gebenen Gewichten 0,0000035 betragen, und folglich nurdie zwei letzten Decimalzahlen betreffen.
Tabelle über das spec. Gewicht und das Volumdes Wassers von 0° bis 30° Temperatur.
Temperatur.
Specifisches Gewicht.
Volum.
0°
1»
1,
1
1,0000466
0,9999536
2
1,0000799
0,9999202
3
1,0001004
0,9998996
4
1,00010S17
0,9998918
4,1
1,00010824
0,999S9177
5
1,0001032
0,9998968
T<