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1,1 (1825)
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305
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Fester Schwefel-Kohlenstoff.

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Kohle, Stickstoff und Schwefel enthalte, den letztem aberin einem solchen Zustande, dafs er mehr Schwefelsäureals der gewöhnliche Schwefel gebe, und dafs dieser Schwe-fel ein Oxyd des Schwefelradikals sei, welches im Schwe-fel-Kohlenstoff enthalten sein sollte. Endlich bewiesenBerthollet d. Ä., Yauquelin und Thenard, dafser aus Schwefel und Kohle ohne Wasserstoff bestehe,welches auch durch einige Versuche bestätiget wurde,die ich in Gesellschaft von D. Marcet in London an-stellte.

Fester Schwefel-Kohlenstoff. Die bei der Be-reitung des Schwefel - Kohlenstoffs übrigbleibende Kohleist sehr zerfressen und nicht mehr reine Kohle, sondernenthält vielen Schwefel. Der Schwefel hat nämlich denWasserstoff daraus verjagt (wodurch während der Arbeitviel geschwefeltes Wasserstoffgas gebildet wird), dabei dieStelle des Wasserstoffs eingenommen und ein Supercar-buretum des Schwefels gebildet, aus welchem der letz-tere durch Hitze nicht vertrieben werden kann. Ver-brennt man es in einem Tiegel mit Salpeter, so erhältman unter den Producten auch schwefelsaures Kali.

Schwefel - Kohlenstoffgas. Wenn Schwefelka-lium (welches aus kohlensaurem Kali und Schwefel zu-sammengeschmolzen ist) mit gut ausgebrannter gepulver-ter Holzkohle gemengt und in einer, mit dem Gasent-wickelungsrohre versehenen, Retorte (wie Fig. 1. Taf. II.)destillirt wird, so erhält man eine ansehnliche Mengeeines besonderen Gases, das etwas nach Schwefel-Wasser-stoffgas riecht, aber im Wasser ganz unauflöslich ist undnicht sauer reagirt. Es ist entzündlich und brennt mitEntwickelung von schweflichter Säure und Kohlensäure.Von Chlorgas wird es augenblicklich zerstört, und einTheil Schwefel dabei abgeschieden. Es soll keinen Was-serstoff enthalten, ist von Scheele entdeckt, seitdemaber fast nicht weiter untersucht worden, und verdientdaher wohl eine nähere Prüfung.