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Armirung des Magnets.
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net an einem Faden aufhängt, der eine nach Norden, derandere nach Süden, daher sie den Namen Nordpol undSüdpol erhalten haben. Hat man zwei Magnete aufdiese Weise aufgehängt, so findet man, dafs ihre nacheinerlei Weltgegend gerichteten Pole einander abstofsen,die nach entgegengesetzter Richtung sich wendenden Polehingegen einander anziehen. Zuweilen findet man pa-türliche Magnete mit drei bis vier Polen, was theils vonder Gestalt des Steines, theils von seiner Zusammenset-zung herrühren kann.
Wenn man an die Pole eines Magnets zwei Stück-chen Eisen so befestiget, dafs sie ein wenig unter demMagnet hervorragen; so äufsert sich die magnetische Kraftdurch diese Stückchen Eisen, wenn sie auf Einmal wir-ken können, weit stärker, als durch die unbelegten Pole.Einen solchen Magnet nennt man armirt. Gewöhnlichverbindet man diese EisensLiicken durch ein eisernes Stäb-chen, das der Anker heifst, an welches man nach undnach immer greisere Gewichte hängen kann, die derMagnet fest hält, dessen Kraft dadurch allmählich um einbedeutendes verstärkt wird. Durch Wärme wird derMagnet schwächer, erhält aber seine Kraft durch’s Erkal-ten wieder, durch Glühen wird sie gänzlich zerstört, soauch durch Pulvern, Oxydiren und Auflösen.
Man hat mehrere Vermuthungen über die Natur desMagnetismus. Wir werden ihn jedoch hier nur als einenpolaren Zustand betrachten und zur Erleichterung desmündlichen und schriftlichen Ausdrucks den Nord Mdurch -|-M, den Süd M durch —. M bezeichnen.
Wenn man ein Stück Eisen nach dem einen Poledes Magnets, z. B. dem -f- Pole, führt, so entsteht indiesem Eisen eine magnetische Polarität. — M sammeltsich in dem, vom Magnete berührten Ende, und -J- Min dem entfernteren Ende an, gerade so, wie es bei derElektricität der Fall ist, wenn ein elektrischer Leiter indie Nähe eines elektrisirten Körpers gebracht wird. Mankann sich diefs leicht durch folgenden Versuch versinnli-chen. Wenn man zwei Zoll lange Stückchen Eisendrath