Elektricität mancher Fische.
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eigene Organe, womit sie augenblicklich einen unglaublichstarken elektrischen Schlag hervorbringen können, so dafsein Mensch es nicht gern wagt, einen großen und ebenerst gefangenen Fisch der Art zu berühren. Diese Organeliegen mehr an der Oberfläche des Körpers und sind beijeder dieser Fischarten anders gestaltet. Sie haben sehrstarke Nerven, und wenn das Organ weggenommen, oderein Nervenstrang, welcher zu demselben führt, abge-schnitten wird, so stirbt der Fisch zwar nicht sogleich,verliert aber seine ganze elektrische Kraft.
Diese Organe haben eine Art von zelliger Strukturund sind sehr reich an Blutgefäfsen, daher man sie, gleichnach Entdeckung der elektrischen Säule, mit dieser Vor-richtung verglichen hat. Allein allem Anscheine nach hathier die Vertheilung der Elektricitäten einen ganz ande-ren Grund. Diese Fische sind an und für sich nicht elek-trisch und zeigen am Elektrometer keine Spur von Elek-tricität; diefs beweist aber, dafs sie sich in einem Augen-blicke laden und entladen können, und diefs beruht so-gar einzig und allein auf ihrer Willkühr, da sie zu einerZeit gar keinen Schlag, zu einer anderen aber äufserstheftige Stöfse geben, und diese alle zwei bis drei Sekun-den wiederholen. Sie geben den Schlag im und außer-halb des Wassers, doch nur bei unmittelbarer Berüh-rung; denn der mindeste Zwischenraum von Luft oderWasser verhindert den Schlag. Der Fisch muß überdiefsin zwei Punkten berührt werden, wenn er einen Schlaggeben soll, ungeachtet diese Punkte keine bestimmteStelle einnehmen, und einander so nahe liegen können,daß man sie beide auf einmal berühren kann, wenn manden Finger auf den Fisch drückt. Isolirt man sich undberührt den Fisch mittelst eines Metalls, so erhält mankeinen Schlag, weil er sich durch das Metall entladet.Daher kann man einen solchen Fisch ohne alle Ungele-genheit handhaben, wenn man ihn auf eine metalleneSchüssel legt, oder zwei Seiten desselben durch Metall inVerbindung bringt, weil dann alle Schläge, die der Fischgiebt, durch das Metall ausgeladen werden. Einige Male