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1,1 (1825)
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Blitzableiter.

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len Ladung anwachsen können, "da eine und dieselbeWolke oft schnell hinter einander fortblitzt, und außer-dem die Wolken, weil sie aus Wasserdünsten bestehenund folglich Leiter sind, eine langsam erregte Elektrici-tät sehr bald ohne Funken ins Gleichgewicht bringenmüßten.

Geschieht der Schlag zwischen den Wolken und demErdboden, so sagt man, der Blitz oder Donner schlägtein. Gewöhnlich trifft ein solcher Schlag irgend einenerhöhten Gegendstand, z. E. einen Baum, einen Thurm,ein Haus und dergl., und diefs zwar um so leichter, jemehr der Gegenstand leitend und spitzig ist. Wenn maneinen solchen Blitzschlag in einer geringen Entfernungbeobachtet, so findet man am gewöhnlichsten, dafs einelektrischer Funke im Zickzack aus dem Thurme oderHause nach den Wolken emporfährt; bisweilen sieht; manaber auch, daß aus beiden Funken hervorbrechen und inder Luft.einander begegnen. Schlägt der Blitz in die See,so liegt die Wolke tief und senkt sich kurz vor dem Aus-bruche des Funkens noch tiefer, und dieser scheint nunvon der Wolke auszugehen; das Wasser hebt sich ihmentgegen in Gestalt eines kleinen Kegels, und dadurchwird die Stelle, wo der Blitz einschlägt, mit kleinen Wo-gen umkreist.

Man hat versucht, Häuser und Gebäude durch soge-nannte Blitzableiter vor dem Einschlagen zu sichern.Sie sind von zweierlei Art, spitzige und stumpfe; beideArten bestehen aus einer Metallmasse, die in einer zu-sammenhängenden Strecke von den obersten Theilen derGebäude bis einige Fuß tief unter die Erde fortlänft; diespitzigen Ableiter endigen sich oben in eine aufwärts ste-hende feine Spitze von Silber; die stumpfen hingegen miteiner Metallkugel.

Beide Arten haben ihre Vorlheile und ihre Unbe-quemlichkeiten. Spitzige Ableiter sind dazu bestimmt,einer nahe über dem Hause weggehenden Gewitterwolkevon der Erde aus allmählich entgegengesetzte E zuzu-strömen, die freie E derselben dadurch zu sättigen, und

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