Licht- und Wärmestofl.
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diese Vorstellung dadurch geleitet worden, dafs man dieSonnenflecken für Oeflhungen in dieser Lichtatmospliäregehalten hat, durch welche der dunkle Sonnenkörper sicht-bar werde; indessen ist auch dieses eine blofse Vcrmu-thung.
Die Sonnenstrahlen strömen mit einer solchen Geschwin-digkeit aus, dafs sie nur S£ Minuten Zeit brauchen,um den unermeßlichen Raum zwischen der Erde undSonne zu durchlaufen. Sie gehen beständig in geraderLinie fort, breiten sich aber dabei so aus, dafs ihre Dicht-heit in demselben Verhältnisse abnimmt, in welchem dieQuadrate ihrer Entfernung von der Sonne zunehmen. Daslieifst: wenn die Erde doppelt so weit von der Sonneentfernt wäre, als sie es wirklich ist, so würden 4 Son-nen nöthig sein, um dieselbe eben so stark als jetzt zuerleuchten und zu erwärmen; wäre der Abstand dreimalso grofs, so würden 9 Sonnen, bei vierfacher Entfernung16 Sonnen u. s. f. erfordert werden.
Wenn die Sonnenstrahlen auf einen Körper treffen,so wird dieser dadurch sichtbar, dafs sie von seiner Ober-fläche zurückgeworfen werden, nach Gesetzen, welche diePhysik lehrt.
Verschiedene Körper haben die Eigenschaft, die Son-nenstrahlen unverändert durch sich hindurch gehen zu las-sen. Diese werden Leiter für das Licht, oder im tägli-chen Leben durchsichtig genannt. Wenn aber dieSonnenstrahlen in einen solchen durchsichtigen Körpereintreten, so wird ihre gerade Linie verändert, und nachVerschiedenheit der Brennbarkeit, Dichtheit und Ober-fläche des Körpers, auf unterschiedliche Weise gebrochen.Kommen die Strahlen aus einem dünneren durchsichtigenKörper in einen dichteren, z. B. aus der Luft in das Was-ser, so werden sie einer geraden Linie, die man vomEinfallspunkte lothrecht auf die brechende Oberfläche zie-hen kann, zu gebrochen; und umgekehrt, wenn sie auseinem dichteren in einen dünneren übergehn. Daraufgründet sich der bekannte Versuch, dafs, -wenn man einSLiick Geld in eine Schüssel legt, und sich so weit davon