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1,2 (1825)
Entstehung
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Schleimsäure.

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connots Methoden, bei welchen die mit der Galläpfel-säure verbundene Materie durch den Einflufs der Luftschneller zersetzt wird, als die Säure selbst, liefern daherdie gröfste Menge der letzteren; aber die Säure, welcheauf diese Art erhalten wird, ist indessen nichts anderesals eine Verbindung von Galläpfelsäure mit derselbenMaterie, und rengirt, in dem Grade, als diese Materieabgeschieden wird, weniger stark sauer, so dafs der Ger-bestoff stärker als die krystallisirte Säure reagirt; und diesublimirte Säure reagirt gar nicht mehr. Hieraus entste-hen die vielen verschiedenen Angaben, welche man vonverschiedenen Verfassern über diesen Gegenstand findet.In der organischen Chemie werde ich bei Beschreibungdes Gerbestoffs Gelegenheit haben, auf diesen Gegenstandwieder zurfickzukommen.

Die Galläpfelsäure besteht aus 57,16 Theilen Kohlen-stoff, 4,73 Theilen Wasserstoff und 3S,01 Theilen Sauer-stoff. Ihre Sättigungscapacität beträgt 17,67 oder -L ihresSauerstoffgehalts. Ihre Verwandtschaften sind äufserstschwach.

7. Schleimsäure.

Diese Säure wurde im Jahr 1780 von Scheele ent-deckt. Man erhält sie aus Gummi, wenn dasselbe mitSalpetersäure behandelt wird; daher hat sie den NamenSchleimsäure bekommen. Sie läfst sich aber auch ausMilchzucker gewinnen, und deshalb nannte sie ScheeleMilchzuckersäure. Ein Theil arabisches Gummi wirdmit 2 Theilen nicht zu starker Salpetersäure, oder 1 TheilMilchzucker mit 6 Theilen Salpetersäure digerirt, bis dieGasentwickelung abzunehmen anfängt. Beim Erkalten fälltein weilses Pulver zu Boden, welches auf das Filtrum ge-nommen und mit kaltem Wasser gut ausgewaschen wird.Dieses Pulver ist die Schleimsäure. Durch Digestion mitfrischer Salpetersäure kann man aus der Lösung nochetwas mehr Schleimsäure erhalten; dann aber erhält mandurch Abdunsten Oxalsäure, und zuletzt bleibt eine für