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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Doch als er die Artikel hört,

Da ist sein Herz von Zorn empört:„O," ruft er, „welcher schnöde StreichTraf das uralte deutsche Reich,

Das Reich, bei dem seit NömerzeitWar alle Macht und Herrlichkeit,

Das Reich, das ist Enropa'S Herz,

Und das mit dem berühmten Erz,

Dem festen Geist, voll treuem LiebenDen Völkern Recht, Gesetz geschrieben!O, haben wir es drum gehaltenSeit dreißig Jahren, trotz dem WaltenDer innern Feinde, trotz dem SchassenDer äußern, die mit allen WaffenDer Schlauheit und der frechen FaustDurch unsre Auen hingcbraust?

Ward cs trotz Abgrund und Verderben,Trotz Hnngersnolh und wüstem SterbenDrum treu gehütet uud gerettetVom Tod, der oft cs angekettctAn traurig dunkele Geschicke?

Wohin wir wenden unsre Blicke,

Da bröckelt sich ein kostbar TheilDem Feinde zu! O, schnöde Eil!

Elsaß, Burgund, Lothringen hin!Frankreich nahm sic mit gier'gem Sinn.Die Schweiz und Holland abgcschnittcn!Der Rhein zertrennt in seiner Mitten,Zerlegt die Füße und das Haupt!

Das Pommerland ist uns geraubtVom srcchcn Schweden. Böser Stern!Kurfürsten, Fürsten, Grasen, Herrn,