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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
Seite
185
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Zehntes Stück.

Äcin Merch hat sich Werth geeint.

Der Gruß war freudig. Da erscheintVor ihm im schwarzumflorten KleidEin Bote aus der Heimat weit.

Werth sieht cs ihm an Blick und Munde,Er kommt mit einer Traucrkundc.

Starb denn sein liebes Mütterlein?

Ging seines Weibes Vater einZur ew'gcn Ruh? O nein, es drohtNoch größrer Schreck! Sein Weib ist todtDer Krieg hat ihr das Sein verbittert,Sie hat so oft für ihn gezittert,

Den theuren Mann! Da ward ihr krankDas treue Herz. Es brach. Sie sankJählings dahin als kalte Leiche.

Vor solchem unverhofften Streiche,

Den ihm das Schicksal hat geschlagen,Strömt er in schluchzend laute Klagen,

In Helles Weinen. Ach, das kannDer wund geschlagne feste Mann