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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
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Erstes Stück.

Es war am hohen Waldesrand,

Der Schwaben trennt vom Frankcnland,Da brannte dnrch die dunkle NachtDas Feuer einer Reitcrwacht,

Und seltsam flackernd ging der ScheinHier wiesen-, waldwärts dort hinein.

Hier zeigt er wcitgcdehntc AuenIn nebelhaftem Wintcrgrancn,

Dort kahler Eichen Stamm' und Acstc.Es ruhten drunter bärt'ge Gaste,

Von Pelz verhüllt, in Schlaf versenkt.

An Zügeln, die der Reiter lenkt,

Sind Rosse angczämnt den Bäumen;

Sic schnaufen oft gleich wie in Träumen.Des Obrist Zelt steht in der Ferne.

Am Himmel leuchten kalt die Sterne.

Und herrschet rings auch nächt'gc Ruh,Am Posten geht es lustig zu.

Es hocken um das warme FeuerDie Kinder wilder Abenteuer,

Johann von Worth.