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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
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Sn Karl Friedrich Ästsing.

Mein alter Freund, schau her, ein Bild!Ich hab's gemalt. Im NheingcfildWuchs auf mein Held Johann von Werth.Mit derbein Muthe, scharfem SchwertHat er, so Herz, wie Haupt voll Brand,Gegeben sich dem Vaterland.

Dem Kaiser und dem Reiche treuStob in den Kampf er stets aufs NeuIn Kriegen, die mit dreißig JahrenWüst durch die Heimat hingefahren.

Du kennst die wilde, rauhe Zeit;

Du hast ihr selber einst geweiht

Den Künstlergetst. Ich sah manch Blatt,

Das deine Hand geschaffen hat,

An deinem Heerd. Hier eine Schlacht,Dort eine kühne Rciterwacht,

Hier spähend Volk im Waldvcrsteck,

Dort Ucberfälle dreist und keck!

Ich habe drauf den Geist gerichtet,

Als ich das Lied vom Werth gedichtet.