Und auch verkästen ist das Heer;
Es rühmt sich keines Führers mehr:Melandcr todt, Gronsfcld in HasstDenn feige, sonder Muth und KraftEntwischte er in hnrt'gcr Flucht.
Wer ordnet jetzt der Krieger Zucht?
Wer soll im Zaum die Raublust halten?Wer soll des Drangs der Feinde walten?Wie schlimm auch je die Zeiten gingen,
Nie stand es schlimmer mit den DingenDes deutschen Reichs. Wo ist der Mann,Der jetzt die Noch zerbrechen kann?
Es knirschen wüthcnd mit den ZähnenDer Werth und Spork. Sie sehen gähnenDen Abgrund, der das Reich verschlinget,Das trostlos im Verderben ringet.
Da reitet jäh ein Bote an,
Ein Bote von Mapmilian.
Nun Wirrnisse ihn rings umprcssen,
Will er verzeihen und vergessen. >
Er ruft den Werth und Spork zum Heere.Als ob da zu verzeihen wäre!
Sic thaten stets nach Recht und PflichtUnd denken an die Rache nicht.
Es seufzt das Vaterland in Noch,
Zu helfen ihm, ist das GebotDer trüben Zeit. Wer will da hadern?Hcißmnthig strömt in ihren AdernDas deutsche Blut. Wohlan, cs gilt,
Aufs Neu der Heimat Hort und SchildJohann von Werth.
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