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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Und Thüringen zum Weserstrand.

Es folgte ihm, den Sieg zur Hand,Melandcr mit dem Kaiserhcer,

Ihm einte sich mit Baierns WehrDer Feldherr Gronsfeld. Und sofortGab cs in Hessen Brand und Mord.

Die Rache schwoll Melander's Herz,

Drum schont er weder Feuer noch ErzIm Land der Fürstin, deren FahnenEr einst geführt. Aus solchen BahnenHielt er zu lang sich ans. Der FeindHat nnterdeß sich neu geeint.

Und Plötzlich sieht man die FranzosenUnd Schweden frisch znm Süden tosen.Und wie sie scharf das Schwert gezückt,

Da ward das deutsche Heer gedrücktZum Donanstrom. Bei SnsmarshansenBegann die wüthigc Schlacht zu brausen.Die Völker trafen wild einander.

Da sank der Feldherr, Herr Melandcr,

Und starb in Augsburg an den Wunden.Das Glück hat sich dem Feind verbunden.Sein war der Sieg! Die Deutschen flohn.Baiern ist offen und sein ThronAufs Neu gefährdet. Die Gefahr,

Sie droht den Kaiserlanden gar.

Nach Salzburg floh Maxmilian

Mit Hof und Schatz. Es schloß sich an

Ihm Alt und Jung. Die Alpenthale,

Sie nehmen auf niit einem MaleDer flüchtigen Wohner weite Massen.

Rings stehen Haus und Hof verlassen.