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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Zur Seite; doch die Schwerter prangenDaheim am Wandknauf aufgchangcn.

Oft ist's wie Mahnen und wie Ahnen,

Als ob zu neuem Krieg die FahnenDes Kaisers sic noch einmal riefen,

In ihrer Seelen stillen Tiefen.

Es ist, sie müßten nochmals reiten,

Um für das Vaterland zu streiten.

Zumal der Spork hat keine Ruh.

Er spricht vom Kriege immerzu.

Er hat sich jünger wie der WerthNoch nicht der Scholle zngekehrtUnd dem Bedürfnis; stiller Tage.

Ihm spukt wie eine alte Plage

Die Schlachtcnlust noch durch die Glieder.

Und ziehet er und kehrt er wieder.

So ist mit Kunden er belastet,

Wie draußen sich der Kricgslärm hallet.

Doch immer mahnt der Werth zur RuhUnd ruft besänftigend ihm zn:

Ich will, bei Gott, nicht mehr begehren,Schließt Deutschland Frieden nur mit Ehren!"

Doch ach, die Kunden sind nicht gut,

Es rast anfs Neu der Feind in Wuth,

Und die Franzosen mit den SchwedenSic führen glücklich ihre Fehden.

Zwar ist dem Heer der KaiserlichenZuerst der Wrangel ausgcwichen.

Kein Heil wollt' ihm in Böhmen wachsen,

Da zog er nordwärts sich durch Sachsen