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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Und zwischen derber Arbeit MühenAls rothe Freudenlosen glühen.

Spork, der in nächster NachbarschaftDes Werth als wackrer Landwirth schafft,Spornt oft den Fortunat gar kechUnd weilt im Schloß von Benatek.

Dann kommen gute, frohe Stunden,Wenn dort in Einigkeit verbundenDes Krieges alte Kameraden,

Die schier auf allen wilden PfadenZusammenfochtcn, bei dem MahleSich freuen in dem alten Saale.

Sie wandern dann auch in die Welt,Umschauend sich in Wies' und Feld,

Sie ziehen oft zur Jagd im Wald,

Wo scharf und hell die Büchse knallt.

Es gilt dem Eber und den Hirschen,

Auf die bergauf, bergab sie pirschen.

Der Flintcnknall gemahnt an Kriege,

Der Fall des Wildes mahnt an Siege.

Aus alten Zeiten mannigfachWird die Erinnerung dann wach,

Und fröhlich lebt die Hoffnung ausAuf freudenreichrer Zeiten Lauf.

Das Herz sehnt sich nach guten Tagen,Auf daß sic nicht umsonst geschlagenDie Schlachten, daß so edles BlutUmsonst nicht floß, so reiches GutUmsonst nicht fiel in Schutt und Brand.Und in Gedanken fährt die Hand