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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Von Ufer hin zu Ufer grolltKanonendonner, und cs rolltManch ehrne Kugel kreuz und qncrVon einem in das andre Heer.

Es gibt auch kecke Reiterstücke.

Was brancht's der Kähne und der Brücke?Was braucht es stets der festen Erde?

Sie sitzen nächtlich auf die PferdeUnd überschwimmen rasch den Fluß.

Für solchen kecken Rcitcrgruß

Ist Werth der Meister. Hei, ein Regen

Von Hieben stürmt von seinem Degen!

Die Beute nimmt er gleicher Weile,

Dann tobt er fort in hurt'ger Eile.

Doch einst bekommt cs schlecht dem Werth.Als heim vom Ucberfall er kehrt,

Da prasselt hinter drein ein Wettern.Kanonenkugeln sind's. Sic schmetternRings in die Schaar, und eine streiftDes Helden Wangen; mächtig greiftSie ihm ins Fleisch. Ohnmächtig sinktVom Pferd er hin. Der Boden trinktSein rothes Blut, es strömt wie Quellen.So tragen ihn die KriegsgescllenErstarrt und leicheuhast ins Zelt.

Und allerwärts heißt todt der Held.

Selbst zu den Schweden dringt es hin,Das ist dem Wränget nach dem Sinn.Da ward ein Anschlag gleich gemacht:Es rüstet für die nächste Nacht