Auf einmal bricht die Mär herein:
Bei Wesel hat Turcnne den RheinMit neuen Truppen überschritten,
Und in des Hessenlandes MittenSteht er mit Wrangcl schon vereint.Herbransend bricht der starke FeindIns Herz des Reiches. Rasch umschlichenHat seine Macht die Kaiserlichen,
Die in der Wcttcraü sich rasten.
Das ist ein Rennen und ein Hasten!
Der Main wird siegreich überflogen,
Nach Süden wälzen sich die WogenDer Gegner. Auch die Städte allErgeben sich in raschem Fall.
Der Feind hat gleich, wie cr's begehrt,Den Paß am Strom bei Donanwcrth,Bei Lauingen den Paß. Rings offen,Was hat das Baierland zu hoffen?
Jetzt Wehe dir, Maxmilian!
Auf München geht die grade Bahn.
Den Weg zog einst der Schwedenkönig.
Es tönt der Jammer tanscndtönig.
Doch wo die Macht nicht Helsen kann,
Da rettet Schlauheit. Rasch begannZu markten und zu unterhandelnDer kluge Kurfürst. Boten wandelnUnd reiten rastlos hin und her.
Beim Schweden hilft kein Schwatzen mehr.Drum spricht er süß bei Frankreich vor,Das früher schon ihm lieh das Ohr.