Laßt uns das halbe Werk ergänzen!
Wir können jetzt in Deutschlands GränzenMit einem Schlag den Feind vernichten.Laßt uns den Sturm zum Rheine richten!"Jedoch er predigt tauben Ohren,
Denn wiederum geht schnöd verlorenDie kostbare Gelegenheit,
Zu enden diesen langen Streit.
Als langsam sie zum Rheine kommen,
Hat längst der Feind ihn überschwommen.
Ob dem gestorbnen Weibe schwollDas Herz des Werth von Gram. Jetzt quollEs auch von Unmuth. Stur MißlingenSicht er in allen deutschen Dingen.
Die Jahre kommen, Jahre gehn,
Doch wann wird man am Ziele stehn,
Das die Entscheidung bringt? Da hörtEr Mär, die ihn noch mehr empört.
Als Merch schloß die Hcldenbahn,
Da mußte ihn MaxmilianZn Baierns Obcrfeldhcrrn setzen.
So war cs recht nach den GesetzenUnd Branchen, die im Heere gelten.
Er war schon lang in allen ZeltenDer ält'ste General. O Schmach,
Jetzt stehet dem Gclecn er nach,
Der jüngst bei Allcrhcim erlegen,
Jndcß er flog auf Sicgeswegen!
O Fluch und Zorn und Grimm! Es heißt:Zu hitzig ist der Werth im Geist.