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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Dann ward gezähmt die blinde WuthDer Führer! Toller wilder MnthHat viel z» weit den Werth geführt.Die Trommeln wurden dumpf gerührt:Fort in des Donaustroms Bereiche!

Sie trauern um die thcure LeicheDes wackcrn Mercy. Ihre BeuteSind siebzig Fahnen. Doch wer freuteSich der Trophäen? TraucrvollHinschlcppcn sie des Krieges Zoll.

Und auch die Herrn aus Frankreich tragenDas Haupt nicht hoch. Es liegt erschlagenIhr halbes Heer. Rings kann man hören,Daß sie den halben Sieg verschworen.

Es war des HcldcnwerkS nicht viel,

Daß Rördlingcn nnd DünkelspielDer Condä nahm. Entsetzlich mattWard auf der allerheimer StattSein Mnth. Er selber ist verwundet.

Da zieht, daß er daheim gesundet,

Der Bourbon ab. Aufs Neu befiehltTnrcnnc im Heer, jedoch er stiehltSich gleichfalls westwärts. Denn cs rollt,Zu Haupt Erzherzog Leopold,

Das Kaiscrhcer ins Vaterland.

Werth ist wie immer gleich zur Hand;Den Feind verfolgend gleich dem PfeileUnd ihn zerfetzend, mahnt zur Eile,

Zur stnrmesschncllen, er die LeiterDer Kaiserlichen:Auf, Ihr Streiter!