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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
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189
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Ü89

Und wie er dieses Wort gesagt,

Da rasselt's fort. Er stürmt und jagt

Mit ungestümer chrner Wucht

Den Gegner Grammont in die Flucht.

Rasch hat der Sieg sich ihm geeint,

Er folget mörderisch dem Feind

Zwei Stunden lang. Doch, weh, Gelee»!

Er kann dem Conds jetzt nicht stehn,

Der von dem festen Mercy ließUnd auf den rechten Flügel stieß.

Rings wallet blauer Pulvcrdampf.

Dort wühlt ein fürchterlicher Kampf.

Gelecn fällt in des Feindes Hände.

So neigt der Sieg sich doch am EndeDem Conds zu. Jetzt kehrt der Werth,Sein ist Grammont mit Roß und Schwert.O Gott, er sieht voll Wnth und Brand,Wie schmählich sich die Schlacht gewandt!Ob er für sich den Sieg erkoren,

Es ging der Winnenberg verloren!

Und wo ist Mcrch? Ach, der Kühne,

Der immer ans der SchlachtenbühneScharfsinnig, kalt und sicher hielt,

Ihm hat der grimme Tod gespieltSein letztes Stück. Die Kugel trafIhn jäh, er sank zum cw'gen Schlaf.

O, welch verhängnißvoller Fall!

Es ward durch einen FlintenknallDer Schlacht Verständnis; schnöd zerstört.O hätten sie ihn noch gehört,