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Und wacker kreist der volle BecherIm weiten Kreis der heitern Zecher.
Es fehlt nicht an Gespräch nnd Sang,
An Lust und Scherz. Doch Plötzlich klangVon einem Munde Spott und Hohn.
Es galt dem Werth, dem Bauernsohn:
„Man gibt der Ehr ihm viel zu viel!
Und nimmer bringt cr's doch ans ZielMit seinen lump'gen neuen Knechten!
Was weiß der Schweinehirt vom Fechten?"Der Spötter war ein Graf Merode,
Dem gibt die Butter gleich zum BrodeEin Wcrth'scher Obrist. Zürnend sprichtDer Degen: „Schmäht den Bauern nicht,
Es klebt auf ihm nicht solcher Tadel,
Wie auf Merode's altem Adel.
Werth's Volk nennt man mit andern: Schall,Wie die Merodebrüder all.
So heißt der Werth die Kcrnsoldaten,
Die in Merode's Dienst einst traten.
Ihr wißt, es sind marode Leute,
Sie traben hinterm Heer noch heuteIn Krankheit, Angst und Bangigkeit;
Nur nach der Schlacht sind sie bereit,
Um rings im Land ans flücht'gen SohlenDie reiche Beute einzuholcn!"
Da war mit Eins der Streit entfacht,
Denn grimmer Zorn ist rasch erwacht.
Der Werth läßt Graf Merode fodcrn.
Alsbald sieht man den Zweikampf lodern.Doch gibt dem Graf der BauernsohnMit kräft'gem Schlag des Spottes Lohn.