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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
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178
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Auch Hatzfeld's Fußvolk wirft mit WuchtDer Torstensou; da stiebt zur FluchtWeit in das Land des Heeres Kern.

Dem Feldherrn blinkt ein schlimmer Stern.Er fällt in der Verfolger Hand.

Wo ist der Werth? Von Zorn entbranntStürmt er den Schweden in die FlankenUnd haut und senst. Sie flohn und sanken.Doch warf sein Volk er führt erst heuteDie Meisten an sich auf die BenteUnd ließ die Schlacht. Da kehrte baldDer Feind und fällt ihm mit GewaltIn feine Schaar. Es gab ein Streiten,

Wie nie er's sah in allen Zeiten.

Oft kamen zehn auf einen Mann.

Wie stürmten sie den Helden an!

Sie rissen ihn von seinem Roß.Hufschmettcrnd in die Weite schoßFortuna. Mancher hat begehrtZn fangen das berühmte Pferd.

Umsonst! Es biß und schlug. Am GrundThal Werth zu Fuß die Stärke kund.

Wer zählet sie, die mit ihm rangen?Das war der Tag, an dem gefangenDreimal der Werth in Banden lag,

Das war der glorreich trübe Tag,

An dem er dreimal seine HaftZerbrochen hat. In LowenkraftSchwoll da sein Leib. Es war die FaustGleich Eisenerz. Ihm hat gegraust