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Die Geigen und die Flöten klingen,
Und rings sicht man die Paare springenZn der Zigenncr wilden Tänzen;
Doch feurig rothen Wein kredenzenDie prallen Marketenderinnen.
Solch Volk muß ja die Schlacht gewinnen,Da Gütz und Hatzfeld kommandircn.
Jetzt kommt auch noch zu den QuartierenDer wilde Werth. Der Kaiser hatIhn schon empfangen in der StadtZn Prag. Dort sah der Kaiser lichtIm Traum ein hoffnungsvoll Gesicht:
Ihm ist sicgkündcnd in den MienenDie Mutter Gottes selbst erschienen.Wohlan, das mahnt zu frischem Wagen!Jetzt wird der Schwede klein geschlagen!
Hornrnf erschallt. Aufbricht's mit Macht.Bei Jankau stellet sich die Schlacht.
Jetzt, Torstenson, bist du am Ziel!
Begonnen wird das rauhe Spiel.
Der Führer schrille Rufe tönen,
Die donnernden Geschütze dröhnen,
Die Flinten knallen allerwegen,
Es schallen Lanzen, Piken, Degen.
Doch, weh, der Schwede spielet Trumps!Den Götz lockt er in Moor und Sumpf,Wo ihm die kühnen, stolzen HansenElend versinken und versaufen.
Ihr Führer selbst fand in der NothDen wackeren Soldatcntod.
Johann von Worth. 12