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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Auch Sachsen zwang in hurtigen ZügenEr, seinem Bündniß sich zu fügen.

Als hinter ihm sich hob der Däne,

Ihm fletschend zeigend seine Zähne,

Ihm Schiss und Zufuhr haltend an,

Da jagte gleich der heiße MannIn Schleswig und in Jütland einUnd nahm Besitz. Ob hinterdreinAuch Gallas mit den KaiserlichenNachrcnnet, rasch ist er umschlichen.

Aufs Neue sührt ins Reich die HausenDer Torstenson. Gallas mutz laufen.Jüngst hörte man, daß scharf aus BöhmenDie sieggewohnten Schweden strömen.

Der Kriegslärm wird mit wildem RasenIm Kaiscrcrbland angcblasen.

So reitet denn der Werth auf Prag,Dreitausend Reiter folgen nach.

Schau, welch ein lustig LagerlcbcnSicht man im Thal der Moldau weben!Beherrscht nicht der Soldat die Welt?

Es bauet bunt sich Zelt an Zelt.

Die Fahnen flattern hoch und kühn,

Die Lagerfeuer flackernd sprühn,

Das Fußvolk eilt in blanker Wehr,Schwer rasseln starke Reiter her.

Sic sammeln hier sich bald, bald dort,

Es klinget manch Konnnandowort.

Bald gibt cs Spiel und Zecherei,

Dann tönt Musik in das Geschrei,