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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Der Werth aufs Neue durch das Land,Vom Neckar bis zum Maincsstraud,

Dort nimmt er Höchst, die Veste, eiu.

Frei wird vom Fciud es rechts vom Nhciu.Links will er fegen auch zur Stunde.

O Gott, da kommt ihm böse Kunde!

Es rufet ihn ins Böhmcrlaud

Der Kaiser selbst. Mit Mord und Brand

Haust wütheud dort der Torstcnson.

Der Torstenson! Mit welchem TonKlingt dieser Name ihm ins Herz!

Wie Donnern tönt er und wie Erz.

Nach Baner's Tod ward er gesandtBon Schweden her ins deutsche Land.

Mit Gustav Adolf focht er lang

In Ruhm und Glanz. Doch Krankheit zwang

Ihn, in das Vaterland zu kehren,

Verzichtend ans des Krieges Ehren.

Auch jetzt noch plaget ihm die GichtDen stechen Leib. Doch hell und lichtIst ihm der Kopf, und in der GlutDes Herzens pocht ein wilder Mnth.

Gelahmt noch gleichet er dem Blitze.

Gilt es die Schlacht, stürmt er in HitzeVom Nord zum Süd, vom Süd zum Nord.Bei Schweidnitz säte er den MordIns Kaiserheer. Bei BreitenfeldDa zeigt' er sich ein ganzer Held.

Es war ihm dort das Kricgsglück holdGen den Erzherzog Leopold.