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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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161
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Jetzt gilt es Alles dran zu setzen,

Die alten Scharten anszuwetzen,

Die Guebriant am Degen trägt!

Voll Grimm und Zorn und Ehrsucht schlägtSein tapfres Herz. Zum dritten MaleSehn ihn des Schwarzwalds Höhn und Thalc.Er ziehet jetzt mit solcher Macht,

Daß er im Geiste schon die SchlachtGewonnen glaubet. UnverkürztHat er auf Nottweil sich gestürzt;

Ist ihm die Veste erst erlegen,

So kann er ziehn auf graden WegenIns Reich. Sie steht am NcckarstrandAls Schlüssel in das Donauland.

Da hörte man mit frischem GrollenBald den Kanonendonner rollenDurchs Hügelland, indcß im FlugDie Reiter manchen kühnen ZugRings unternehmen, um gleich RäubernLand, Flecken, Stadt und Dors zu säubern.

Es führte sie der wilde Rosen,

Er führte Schweden und Franzosen.

Wie lachten sie der reichen Beute!

Sie lagen zu Gcisingcn heuteIn Schloß und Dorf. Und Speis' und TrankWar ihnen also reich zu Dank,

Daß sic nach schwelgerischem PrassenDer Ruh sich sinnlos überlassen.

Das merkte Spork. Ihn sandte WerthAns Kundschaft aus. Was er begehrt,in von Werth.

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