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Wie Bremsen sich den Thicrcn nahnGanz unerwartet, fliegen anDie Werth'schcn Reiter. Doch das HeerFolgt ihnen mächtig, wuchtig, schwer.
Der Feind soll nicht der Ruh sich laben,Er fliehet allgemach aus Schwaben.
Verstärkung holet er am RheinUnd zieht aufs Neu ins Land hinein.Schon ist der Schwarzwald überschritten,Schon wogen sic durch Schwabens Mitten,Schon halten Rottweil sie umschlossen,Schon wird die Veste heiß beschossen.
Da horch, cs tönen nah dem PlatzKanonen dumpf. Es kommt Entsatz,
Und wieder ist's der wilde Werth,
Der in die Flanken ihnen fährt.
Aufs Neu muß Gucbriant cntfliehn.
Es ist ein rasches, jähes Zichn.
Die Deutschen stürmen hinterdrein,
Die Franzen müssen übern Rhein.
Da ruhen lange die Standarten,
Der Hof läßt lang auf Hülfe warten.Ludwig und Richelieu sind todt,
Drum gab es Unruh, Wirrwarr, NothIn Frankreichs Hauptstadt. Endlich ziehtHerr Conds an. In Reih und GliedFolgt ihm das Heer mit Macht gerüstet.Wie da Graf Gucbriant sich brüstet,
Als all das Volk ihm übergeben!
Nach Deutschland gcht's mit neuem Leben.