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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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159
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Und rüstig ist cr bei der Hcmd.

Wie hat er auf das Fell gebranntDem Gucbriant! So Roß wie ReiterSchnitt er ihm ab, der kühne Streiter.

Zwar kam ihm selber manche SchlappeAuch hier und dort wohl auf die Kappe;

Doch hat cr bald zu eng gemacht

Das Land dem Feind. Man mied die Schlacht.

Der Vorrath ging den Franzen aus.

Gern geht der Gast, ist leer das Haus.

Da machten sie sich auf die BeineUnd schwanden Plötzlich überm Rheine,

Um besseres Quartier zu zwingen

Und hoch vom Nord ins Reich zu dringen.

Das heil'ge Köln war gut gebettet,

Johann von Werth hat es gerettet.

Doch bald geht es in Baiern los,

Denn aus des Sachsenlandcs SchooßZieht Gucbriant zum gelben MaineUnd Neckar eilig. Im VereineMit Karl von Lothringen empfängtIhn Merch dort. Da stürmt und drängtAuch Werth heran mit den Genossen.

Und wieder wird durchs Land geschossenHinauf, hinab. An manchen TagenWard wiederum Quartier geschlagen.Nieist ging es gut, mitunter schlecht,

Doch immer war's ein keck Gefecht,

Und immer war sein kühner GeistIm Packen und im Greifen dreist.