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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Weh, all die Pein und all der JammerLegt sich wie eine enge KlammerVon unzerreißbar festem ErzDem Werth ums starke Hcldenherz.

Doch was hilft weibisch eitel Klagen?

Es gilt durch neues Hann und SchlagenDie Noch zu wenden. Rascher wirdDer Ritt auf Köln. Dort schwirrt und klirrtEs laut von rauhen Kriegerschaaren.

Sie kommen allwärts angefahren,

Denn Guebriant ist nicht mehr weit.

Der Kurfürst mit der GeistlichkeitBegrüßt den Werth. Es kniet die MengeUm ihn in flehendem Gedränge;

Selbst aus den Gotteshäusern nahnDie Beter, alle gehn ihn an,

Die alte heil'ge Stadt zu retten.

Denn der Franzose droht mit Ketten.

Kaum will's im Andrang ihm gelingen,

Rasch Weib und Kind nach Haus zu bringe»,Kaum kann sein Mütterlcin er küssen,

Und kaum Christinens Vater grüßen:

Nach Zons ins Lager muß der Werth!

Der sich so oft und gut bewährt,

Er schwingt wie sonst den blanken Degen.

Und wieder geht's dem Feind entgegen.

Hei, sah man da in kühnem WagenIhn bald entlang die Dörfer jagen!Es ist die Heimat! Weg und StegSind ihm bekannt. Und immer reg