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So schleicht sie hin zu allen Stätten,
Wo Menschen wohnen, sic zu bettenIn Noch und Tod. Viel Dörfer sterbenDa gänzlich aus, es fehlt an Erben.
Die Städte werden leer. Es schwandenMillionen schon den deutschen Landen.
Der Krieg, er bringt noch einen Feind,
Es ist der schlimmste, der erscheint,
Und heißet: Hunger. Fahl und blaß,Hohläugig schleicht ohn UnterlaßEr zu den Armen, die noch blieben.
Der hat erst arges Spiel getrieben,
Denn leer ist Scheune, Stall und FeldUnd längst kein Garten mehr bestellt.
Die Menschen stachelt er zur Wuth.
Sie rasen, wie vcrthierte Brut,
So beißt und nagt er sie. Es aßDas Volk an Disteln, Nesseln, Gras.
Bald galt der Rinden dürre KostAls Leckerei. Es war ein Trost,
Daß cs noch Mäus und Ratten gab.
Bald stiegen tiefer sie hinab.
O pfui, es sättigte die GierSich an gefallenem Gethier!
O Gott, sic suchten auf die LeichenVoll Hunger — Leichen ihres Gleichen.
Und um die Beute zu erringen,
Sah man sie selbst den Tod sich bringen —Der Mensch ein Thier. — Ach, Alles schweiget,Wenn so der Krieg zum Gipfel steiget.