Jüngst stritt er auf dem weiten PlanDes Niedcrrheins. Dort griff er anMerch und Lamboi. Die SchlachtBei Kempen zeigte seine Macht.
Es wurden unsre FeldmarschälleGefangen. An derselben Stelle,
Wo Du den Kerker mußtest leiden,Mein Werth, da sitzen jetzt die beiden.
So wuchs dem kaiserlichen HeereAn keinem Orte Ruhm und Ehre.
Gallas, in Schwelgerei versunken,
Hat kürzlich allwärts mehr getrunken,
Als wie gekämpft. Man rief ihn ab,
Der Kaiser gab den FcldhcrrnstabDraus seinem Bruder Leopold.
Dem war das Kriegsglück auch nicht hold.Als Priester ist er ohne Mängel,
Sein Vater hält ihn für 'ncn EngelUnd glaubt, ich sag' cs ohne Spott,
Es flöge graben Wegs zu GottDes Sohns Gebet. Man rühmt dabei,Daß er der Keuschheit Krone sei.
Er flicht der Frauen AngesichtUnd duldet selbst die Schwester nichtIn seiner Näh. Er ist zu trocken,
Als daß der Kranz ihm in die LockenDie lustige Kriegesgöttin flechte.
Auch steht zur Seit ihm nicht der Rechte,'s ist Piccolomini. Der schweift,
Streift, lauert auf den Feind, doch grcist