Raubgierig lieget; fest umschlossenSollt' es den lutherischen Genosse»
Ein Schutzort sein. Zu Bernhard's QualVermerkt' es bald der Cardinal,
Der schlaue Fuchs. Es kam ein Tag,
Wo Weimar jäh im Siechthum lag.
Er starb. Man sagt, er ward vergiftetUnd Frankreich Hab cs angestiftet!"
Da rust der Werth: „Er ruh in Frieden!Ihm war ein Heller Geist beschicken,
Ein kühnes Herz. Er zählt zu Helden,Von denen jede Zeit wird melden.
Auch mein' ich, ehrlich war sein Glauben,Und daß er nie ihn ließ sich rauben,
Dran that er recht. Weh, daß die HandBekämpft das heil'ge Vaterland!
Es kam die Reue ihm zu spät.
Weh Jedem, der sein Land vcrräth!"
Und Spork fährt fort: „Nach seinem Tod
Da hätte sich des Krieges Noch
Der deutschen Brüder schier gedämpft.
Sic hatten all genug gekämpft,
Längst waren Land und Dors und Stadt,Jetzt wurden auch die Fürsten sattDer fremden Wirthschast. Es erkanntenDen Kaiser an die Protestanten,
Dem letzten Prager Frieden tratenSie alle bei mit ihren Staaten.
Der Lüneburg nur und die Hessen,
Sie tricben's nach wie vor vermessen