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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
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143
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Gesammelt sind. Wohl sieht ChristineDie Weltstadt mit erstaunter Miene.

Sie schritte lieber durch die Gasse.

Das wehrt der Held. Ihn kennt die Masse,Denn allwärts wird er angestaunt.

Sobald er kommt, da steht und rauntDer Haufen rings. Wie glüht die MieneErst stolzbewußt der Frau Christine,

Sieht sic in Buden manches MalIm Contcrfci den GeneralAns Leinwand und ans Pergament,

Den sie den eignen Gatten nennt!

Doch lassen Abends sic das Haus,Dann führt er sic zu Fuß hinaus,

Und bei dem Scheine der LaternenDurchwandern sie die Näh und Fernen.Wie ist der Sommcrabcnd mildAuf dem Pont Neuf! Das NeitcrbildHeinrich des Vierten hält dort Wacht.Wie ragt der Held in stolzer PrachtAns trotzigem Normanncnroß,

Ein chrner ewiger Koloß!

Es rauscht dort Tag und Nacht dahinDer Quell der Samariterin.

Bestrahlt non Fackeln scharf und grell,Singt dort ein seltsamer Gesell,

Ein Bänkelsänger eigner Art.

Das ist der blinde Savoyard,

Der Philipot. Die Stimme klingt,

Daß sie sich bis zum König schwingt