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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Sein liebes Wort. Ob es ihn kennt?

Hört nur, wie es ihn „Vater" nennt!

Von seinem Bilde kennt es ihn.

Das hängt daheim ob dem KaminZu Köln am Rhein im alten Saale,

Dort sah sic cs bei jedem Mahle.

Jetzt kommen Tage hell und licht.

Sie sahen sich so lange nicht,

Was haben sie sich zu erzählen!

Hochaufgehäuft in beider Seelen

Liegt reicher Stofs. Nun geht's ans Tauschen

Nun geht's ans Reden und ans Lauschen.

Tief wird bis in die Nach: gezaudertMit Ruh und Rast; es wird geplaudertZum Morgen oftmals. Lange Stunden,

Als hält er jetzt das Glück gefunden,

Spielt Werth mit seinem Töchterlciu,

Der Irmgard. Du Waldvögelein,

Was hast du doch nicht all zu fragen?

Nicht hundert Weise können's sagen,

Was solch ein Ding für Antwort fodert.

Und wie die Helle Freude lodertIm Vaterblick! Er Pfeift, er singt,

Erzählt und lacht und kriecht und springt,

Läßt reiten sie ans Knien und Rücken,

Das kleine Wesen zu beglücken.

Dann muß sie all der rasche WagenHinaus auf Markt und Gassen tragen.

Werth zeigt dem Weib die Herrlichkeiten,

Die hier gethürmt aus allen Zeiten