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Im Schloß der Louvre. Im GedrängeUmgibt ihn lauschend weit die Menge.
Was singt er nur? Zum ZeitvertreibNaht auch der Werth mit seinem Weib.
Er selber ist des Liedes Held,
Das mächtig in die Weite gellt.
Am Ende jeder Strophe kehrt:
Johann von Werth, Johann von Werth!Und andern Morgens durch die GassenDa singen es des Volkes Massen,
Es singt's der Hof. Wie klingt der ScherErst fröhlich in des Weibes Herz!
Hier ans der fremden Hauptstadt PlätzenLernt sie den Mann als Helden schätzen.
Und doch wächst nach dem VaterlandDie Sehnsucht aus zu mächtigem Brand.Die Heimat fehlt doch stets, die traute;Der Muttersprache liebe Laute,
Sie fehlen ihnen. Die Gestalten,
Zn denen sie in Liebe halten,
Sind weit und fern. Mit jedem TageErheben lauter sie die Klage.
O, wie sie schon die Kunde wandelt,
Daß man in Deutschland unterhandelt!Es gilt, Johann von Werth zu tauschenMit Gustav Horn. Die Mären rauschenOft laut und hell, dann wieder leiseAustauchend bald durch alle Kreise,
Und bald verklingend. Doch sic regenDie Herzen stets zu raschen Schlägen.