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Werth muß das Ehrenwort ihm geben,Nicht zu entflieh», dann kann er leben,Ganz wie er will. Das thut der Werth,Der aus dem Kerker heiß begehrt.
Er zieht ans dem Gesängniß ansUnd wohnt im selbstgewähltcn Haus.
Da erst wird er znm Ekel sattDen hohlen, eitel» Lärm der Stadt;
Ihn packt ein tiefer Hcimatschmerz,
Nach Herzen sehnet sich sein Herz,
Nach Weib und Kind. Er kann ja leben,So wie er will! So hat gegebenDer Fürst das Wort. Was soll er thun?Er kann nicht rasten und nicht ruhn,
Bis er der holden fernen liebenChristine einen Brief geschrieben.
Drin fleht er herzlich, sonder WeilenMit ihrem Kind zu ihm zu eilen.
Wie flog sie an! Wie schlang er warmUm sie den festen Heldenarm!
Wie hob er voller VaterlnstDie süße Tochter an die Brust!
Ja, wie sein schönes deutsches Weib,
So keusch an Antlitz, rein an Leib,
Hat doch in all den stolzen KreisenDie Fremde keines aufzuweisen!
Und sieh, sein Kind, wie ist's gewachsen,Lichthcll der Blick, blond wie von FlachsenDas Lockenhaar. Wie's lacht und springt!Gleich eines Vögleins Stimme klingt