Will ich nicht stören. Schlecht und rechtIst Euer Wort. Eur Herz ist echt.
Ich ehr Euch hoch und möchte gernZum Freunde Euch. Laßt Euren Herrn!
Wollt Ihr dem Dienst des Reichs entsagenUnd hier mit uns die Waffen tragen,
So seid Ihr frei!" — Ha, Zorn und WnthFärbt da mit dunkelrother GlutDas Antlitz Werth's. Er stampft mit Macht,Daß laut der morsche Boden kracht.
„Fort, fort, Verführer!" ruft er hell,
„Ein gottverlassener GesellGing' wohl ins Netz. So öd und leerIst Herz und Haupt nicht. Meine WehrDen Muth im Geist, das Schwert zur HandWeih ich dem deutschen Vaterland.
Wohl gibt cs Krieger, die von HansenZu Hausen schmählich überlaufen,
Die heut in Euren Reihn sich schlagen,
Des Kaisers Waffen morgen tragen.
So bin ich nicht. Ich bin auch nichtWie Du, der als ein Söldner fichtIn Frankreichs Dienst. Dich deutsch zu nennenUnd Dich von Deutschland schnöd zu trennen!Am uralt heil'gen hehren ReichZn rütteln mit verruchtem Streich!
O psui, das thnt der Herrschaft Dürsten!
Du bist nicht besser, als die Fürsten,
Die schnöd verläugnen ihren Herrn!
Ja, kämpft für Eures Glaubens Stern,
Doch thut's mit deutscher Kraft. Ins HausGehört kein Fremder. Werft ihn draus!