Die Feinde, bald ist er gewichenDem starken Prall der Kaiserlichen.
Erst gilt's der Veste Hülfe bringenMit Volk nnd Proviant. Es dringenDie Wcrth'schen Krieger jetzt mit MachtIn Weimars Lager. Weh, die NachtSinkt Plötzlich ein, es dnnkelt dicht.
Es war die Schlacht entscheidend nicht,Doch Bernhard führt rhcinauf die KriegerSo sind die Kaiserlichen Sieger.
Savclli sieht voll Glück sie fliehnUnd sendet Boten gleich nach Wien,
Die Sicgesnachricht zu verkünden.
Doch will sich Werth ihm nicht verbünden,Er ruft: „Noch ist's ein halber Sieg!
Wir müssen tiefer in den Krieg,
Soll richtig die Entscheidung kommen.
Viel besser wird's uns wahrlich frommen,Wenn wir, statt schon Triumph zu singen,Dem Heere gute Pflege bringen,
Damit es für die künstgen WerkeDie Geister und die Leiber stärke.
Den Feldherrnstab trägt Eure Hand,
So sprecht: Wo ist der Proviant?
Wo find ich ihn für meine Reiter?"Savclli meint: „Das macht mich heiter.Laßt sie nur für sich selber sorgen,
Und Brod und Wein beim Bauern borgen,Und was noch sonst ihr Herz begehrt!"„Um Gottes willen!" zürnt der Werth,