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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Aufwärts zum Bodensee. Bei SteiuDurchkreuzet er den jungen RheinUnd fliegt mit seinen Haufen munterAuf die vier Waldstädtc hinunter.

Bald sind — was soll das Fechten frommen?Waldshut und Säckingcn genommen.

Bei Lausfenburg steht er im FlugAuf deutschem Ufer, doch im ZugNaht auch sein Volk von schweizer Seite.Allwärts hebt's an in heißem Streite.Petarden sprengen rasch das ThorDer Brücke, und so zieht im ChorDer Seinen er mit klingendem SpielZur Stadt hinein. Die Veste fiel.Rheinfcldcn gilt es jetzt. Dort istDer Schlüssel in die Schweiz zur Frist,

Die Pässe gehen dort nach Schwaben,

Drum muß das Nest der Weimar haben.Doch wohlbcfestigt ist der Ort,

Und wackre Bürger trotzen dort.

So leicht läßt sich die Stadt nicht putzen,Drum heißt cs, rasch die Zeit zu nutzen,Drum heißt's zu schießen und zu sengen,

Mit Pulver heißt es glüh zu sprengen. —Herr Gott, ein Anblick ist's zum Schauern,Es fliegen Thürmc, Schanzen, Mauern,

Bon tiefen Minen nnterwühlt,

Bon Pulverdampf und Glut umspült,Furchtbar aufkrachend in die Luft —

Die Menschen mit. Es zuckt, es ruft,

Ein Schmerzgeschrei gellt durch die Rund.

Es bebt der feste Felsengrund,