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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
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Drin Frankreich sich noch hielt am Rhein.Bon Köln bis in die Schweiz hineinHat Werth aufs Neu das VaterlandMit seiner starken HcldcnhandVom Feind gesäubert ohne Weilen.

Jetzt kann er erst die Wunde heilen,

Die offen ihm am Halse klafft.

Wohl war cs Zeit. Mit Mühe rafftEr sich aufs Pferd und zieht nach Schwaben.Gepflegt von Fix, dem alten Knaben,

Der treu die Sorge übernommen,

Liegt er im Bett. Wohl mag ihm frommenDie kurze Ruh. Gesunde SäfteUnd Muth verleih» ihm frische Kräfte.

Nicht lange dauert die Ruhezeit,

Denn Botschaft kommt von frischem Streit;Der Weimar ist aufs Neue los.

In des Burgnndcrlandes SchooßHat er gesammelt große Schaarcn,

Um in das deutsche Land zu fahren.

Bei Delsberg rückt er schon ins ThalUnweit von Basel. Oed und kahlSind von Vcrtheidigeru die Gränzcn.

Es schwelgen fern bei Mahl und TänzenDes Kaisers Führer. Keiner denkt,

Daß sich so rasch der Kricgslauf schwenkt,Daß Weimar, der erschöpfte Held,

So trotzig wieder stürmt ins Feld.

Die Schweiz durchziehend leis und sacht,Führt nngeschn er seine Macht