Die Fähnlein Wcrth's. Dem GeneralMacht noch die Wnnde heiße Qual,
Im Halse brennt die Kugel noch,
Was thut's! Er hält den Degen hoch:„Vorwärts!" erschallt'S. Und um die SchanzenErhebt sich bald ein Wafscntanzen.
Wer stehet heut der Reiter Drang?
Bald ist er Herr den Strand entlang.
Dann geht es zu des Stromes Inseln.
Durchs Kngelrasseln tönt ein Winseln.
Ans Pferden wird die Flut durchschwommen,Bald find die Eilande genommen.
Die weihe Fahne aber schwingtDer Feind zuletzt. Die Trommel klingt,
Sie bieten jammernd den Akkord.
„Was!" ruft der Werth: „unsinnig Wort,Bedingungen, die soll ich leiden,
Wo mit dem Schwert ich kann entscheiden?Ergebt Euch! Nur in meiner HandSind Gnad und Ungnad!" Und vom StrandDa rufen sic, sich zu ergeben.
Sie kommen feige Klag erhebenOb schlechtem Kleid im Wintcrfrost,
Ob Nässe, Schnee und karger Kost.
Wie lacht der Werth der seilen Schaar!
Er macht sie alle wasfcnbar,
Mit weißen Stecken in den HändenLäßt er zum Spott sie heimwärts senden.
Da wurden rasch und ungesäumtDie festen Plätze all geräumt,