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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Gedenken sie schon einzntretenIn Ehrenbreitstein. Die TrompetenUnd Trommeln gehn. Da siihrt der WerthMit seinem hochgcschwnngncn Schwert,

Die Reiter nach, in ihre Flanken.

Ha, wie sie flohen, wie sie sankenIm Angesicht der stolzen Mauern,

Wo trüb die Eingeengten schauern,

Die sic begrüßt mit Frendenschüssen!

Ach, daß sie wieder hungern müssen!

Doch bringt mit stattlichem GeleitDer Werth die Beut' in Sicherheit.

Der Werth thut nimmer halbe Werke,

Er legt sich gleich mit ganzer StärkeVor Ehrcnbrcitstein. Mächtig ragenVom unnahbaren Fels getragenDie Thürm' und Werke ob dem Fluß.Wer friedlich ihn erklettern muß,

Dem stockt der Athcm. Weh dem Degen,Der ihn im dichten KugelregenDem grimmen Feind entreißen soll!

Nun sitzen voller Grimm und GrollLa Saludie und Bussh dort.

Der Platz ist Frankreichs letzter HortUnd letztes Bollwerk an dem Rhein,

Drum gilt's, zu halten Stein um Stein.Und herrlich that's ihr zäher Muth.

Sie kämpften stets mit LöwenwnthBald auf der Mauer, bald am Walle,

Sie trotzten jedem Wafsenpralle,

Johann von Werth.

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