Das thenre deutsche Vaterland,
Und dem gehöret Herz und Hand.
Auch fühlt er, eh cs ansgerichtet,
Daß Ehre, Adel, Ruhm verpflichtet,
Noch mehr thut es das Thatcnleben,
Das Alles ihm bis jetzt gegeben.
Und lange dauert nicht die Rast.
Vom kölner Kurfürst kommt in HastEin Bote. Auch MaxmilianVon Baiern ruft ihn wacker an.
Nach Ehrcnbrcitstein soll der Werth,
Wo man des Helden heiß begehrt,
Zu nehmen die berühmte Veste.
Da muß er aus dem trauten NesteBon Weib und Kind! O böse Mahnung!Er zieht hinweg, von schlimmer AhnungDie Seele voll. Im WintcreiseMacht er den Rhein hinauf die Reise,
Und sammelt seine Reitcrschaarcn,
Die hier und dort zerstreuet waren.
Da gab's der Arbeit bald genug.
Bon Wesel naht ein Wagenzug;Kundschafter sahen ihn. Er nahtDurch das Gcbirg auf stillem Pfad.
Es sind an hnndcrtfünfzig Wagen,
Die Nahrung nach der Veste tragen.
Sic nahen bei Neuwied dem Rhein.Melander und Herr Durmcnstcin,
Die Generale sind in Hessen,
Bcfehl'gcn sie, und kühn vermessen