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Johann von Werth, der ist der Mann
In dessen wildem Bild fortan
Mord, Blut und Brand und Furcht und Schrecken
Aufgipfeln. Seine Thaten wecken
Furchtbare Angst. Gespcnstcrhaft
Scheint seine Wildheit, Schnelle, Kraft.
Man glaubet, wie im wilden HeerSo stürmt er in der Nacht daher,
Verhüllt von Nebel, durch die Lust;
Man meint, er könne sich im DustUnsichtbar machen. Wahnwitz läßtIhn hieb- und stich- und kugelfest,
Durch schwarze Tcufelskunst gefeit,
Hintummeln sich durch Kampf und Streit.
Will man in Furcht die Kinder jagen,
So muß man seinen Namen sagen.
Was Wunder, daß da Alle bangen!Bald hat ein Flüchten angefangenVon matter Feigheit. Eng geschlossenZiehn Karren, Wagen und KarossenVoll aufgerafstcr KostbarkeitenDurch alle Thore in die Weiten.
Es geht nach Orleans der Zug,
Nach Chalons drängt er sich im Flug,Bis zur Loire streift die Flucht,
Das ferne Tours wird ausgesucht.Doch nicht der Cardinal-Jnfant,
Nicht Piccolomini's Verstand,
Nicht Gallas Wüthcn in Burgund,
Der Werth ist aller Aengstcn Grund.