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Windschnellen Rittes dort und hier.
Sie streiften schier bis ins RevierVon Pontoise und Saint Denys.
Die Edellcute zu ParisErbitten sich vom Werth die HüterFür ihre Burgen, ihre GüterAn der Oise. Weh dem Land,
Das den Besitz von fremder HandBeschützen läßt! — Dort in der MarkJagt König Ludwig einst im ParkMit seinen Höflingen. Da siehtEr jenseits in dem FlußgebietEin Häuflein Reiterei. Er kenntNicht Waffenschmuck und Tracht. Wer nenntDie Krieger ihm? Wer kann sic deuten?
Was hört er? Sie sind von den LeutenJohann von Werth's! O großer Gott!
Trifft Frankreich so unbänd'gcr Spott? —Seht nur, die drüben stehn und schaun! —Der Werth ist's selbst. Da saßt ein GraunDen König, der sein Bild schon sahUnd draus ihn kennt. Der Feind so nah?Werth ruft: „Ging nicht der Fluß dazwischen,Ihr Herren solltet nicht entwischen!"
Da schwand Herr Ludwig rasch im Wald,
Im festen Louvre saß er bald,
Auch ließ er, wie man sagt, das JagenNoch allerwärts in langen Tagen.
Doch welcher Schrecken faßt die Stadt,Als sie die Mär vernommen hat!